Markenidentitäten

Foeger

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Beschreibung.

Das Möbelhaus Föger ist ein Tiroler Familienunternehmen mit Sitz in Telfs und gilt als größtes privat geführtes Möbelhaus Tirols. Föger steht für hochwertige Einrichtung, persönliche Beratung und tiefe regionale Verwurzelung. Das Sortiment reicht von international renommierten Premiummarken bis zu modernen Einrichtungslösungen für jüngere Zielgruppen.

Die Herausforderung
Der österreichische Möbelmarkt ist hart umkämpft. Preisaktionen, Rabattschlachten und ein Überangebot an Marken prägen das Bild. Föger stand vor einem strategisch komplexen Problem: Trotz fairer Preise wurde das Haus oft als teuer wahrgenommen, eine Folge der prominenten Premiummarken im Sortiment. Diese Wahrnehmung hielt potenzielle Neukund:innen fern, die sich fälschlicherweise ausgeschlossen fühlten. Gleichzeitig durfte das Unternehmen seine exklusive Stammkundschaft nicht verlieren.

Strategischer Ansatz
Was als rein kreatives Briefing begann, entwickelte sich zu einer tiefgehenden strategischen Zusammenarbeit. Um neue Zielgruppen zu gewinnen, ohne das Premium-Image zu verwässern, wurden Submarken für Bereiche wie "Junges Wohnen", Dekoartikel und leistbare Accessoires entwickelt. Diese Produktwelten sprechen gezielt preisbewusste Käufersegmente an.

Umsetzung
Der neue Leitgedanke "Dahoam statt zuhause" verband regionale Verwurzelung mit emotionaler Wärme und grenzte Föger klar von gesichtslosen Handelsketten ab. Visuelle Differenzierung und eigene Kommunikationslinien für Junges Wohnen, zugeschnitten auf die relevanten Zielgruppen. Kampagnen, Aktionen und Beratungstage sprachen unterschiedliche Kundentypen an, stets eingebettet in die übergeordnete Markenwelt.

Rolle.

Markenidentität
Offline-Kampagnen

Ergebnisse & Wirkung
Die Marke wird heute differenzierter wahrgenommen, "hochwertig, aber nicht unleistbar" ist zur neuen Wahrheit geworden. Die Einführung der Submarken führte nachweislich zu mehr Erstkontakten und jüngerer Kundschaft im Haus. Föger wird heute viel stärker mit persönlichem Service verbunden, ein klarer Wettbewerbsvorteil gegenüber anonymen Möbelketten. Die gestiegene Frequenz und die verbesserte Conversion spiegelten sich auch in den Zahlen wider, sowohl im Premium- als auch im Einstiegssegment.

Learnings & Ausblick
Kundenorientierung heißt nicht Einheitskommunikation für alle. Die zentrale Erkenntnis aus diesem Projekt: Manchmal lassen sich nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, manchmal braucht es zwei. Wer eine heterogene Zielgruppe ansprechen will, muss sichtbar unterschiedliche Bedürfnisse bedienen, ohne die Marke zu verwässern. Föger hat diese Balance gefunden, mit dem Mut zur Klarheit und einem starken strategischen Fundament.

Nächstes Projekt

Badkleinkirchheim Bergbahnen